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[Oben angepinnt] Feld- Wald- und Wiesenpflanzen und Kräuter für Tee, Salate und zum Kochen


Richard Schutty
(@richard)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 59
Themenstarter  

Bärlauch 

Wohlschmeckend aromatisch, wie Spinat und Knoblauch. Roh und in Öl gedünstet eine hervorragende Gemüsebeilage.
Er wächst in mehr waldigen und schattigen Gebieten. Erntezeit April/ Mai.

Im Frühling gibt es Stellen im Wald, die stark nach Knoblauch duften. Dort wächst der Bärlauch, manchmal in großen Familien, denn wenn er erst einmal irgendwo heimisch geworden ist, breitet er sich gerne üppig aus.

Ein Kräuterquark mit reichlich Bärlauch gehört zu den leckersten Frühjahrserlebnissen und ist obendrein noch sehr gesund.

Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dadurch ist der Bärlauch das reinste Labsal gegen Zivilistationskrankheiten. (aus Heilkräuter.de)

 

Brennnessel 

Blutreinigend, gegen Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme.
Als Tee zu trinken, man kann es aber auch als Gemüse dünsten, wie Spinat.
Alles über die Brennnessel, hier ein 12 min. Video mit Ruth Pfennighaus: https://youtu.be/UFcBkw7luIk

 

Knoblauchsrauke 

Die Knoblauchsrauke ist das älteste bekannte einheimische Gewürz Europas, das in der Zeit von April bis Juni gesammelt werden kann. Es hat einen pfeffrig- knoblauchartigen Geschmack, der sich allerdings beim Kochen verflüchtigt. Deshalb ist es besser, dieses Gewürzkraut den Speisen in rohem Zustand beizugeben. Man kann sie z.B. die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen beimengen.
Auch die geschmacksintensiven Blüten können verwendet werden, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack. (Wikipedia)

 

Löwenzahn 

Als Nahrungs- und Genußmittel:
Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees (franz. cramaillotte) mit mit Orange, Zitrone oder Zucker als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden (öster.: „Röhrlsalat“). Die Wurzel kann ebenfalls als Salat verarbeitet oder gekocht werden. Aus der getrockneten und gerösteten Wurzel der Pflanze wurde in den Nachkriegsjahren ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz) (aus Wikipedia). 
Der Löwenzahn ist auch als Heilkraut bekannt - wird sehr viel in China getrunken, man schreibt ihm Wunderwirkung zu. 

Alles zum Löwenzahn von Ruth Pfennighaus, ein 12 min. Video: https://youtu.be/Z6BvkdTJKaE

 

Dieses Thema wurde geändert Vor 2 Jahren 10 mal von Richard Schutty

Zitat
Martina Pieper
(@martina-pieper)
New Member Customer
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Fichtenspitzen

 

Fichtennadeln: Badezusatz

 
Tannenspitzen enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze, Tannine u. reichlich Vitamin C.
Diese Wirkstoffe haben in Kombination eine antiseptische Wirkung, hemmen dadurch die Entwicklung von Bakterien und sie haben auswurffördernde Eigenschaften.

 

Hilft bei Husten, Erkältung und Bronchitis.

 
Wichtig :
Tannen- oder Fichtenspitzen kann man nicht so ohne Weiteres einfach in Wald und Flur einpflücken. Beim Pflücken ist Vorsicht geboten, wer größere Mengen einsammeln möchte muss folgendes beachten ... Pro Ast nur 2-3 Spitzen abzupfen, dann wird der Baum auch nicht geschädigt. Im heimischen Garten kann man ohne schlechtes Gewissen ernten.
 Im Wald sollte man vorher den Förster befragen, ob man das machen darf, sonst muss man mit einer Strafe rechnen.
 
Zubereitung : 
Tannenspitzen sammeln, waschen, trocknen lassen und dann in ein weithalsiges Glas etwas Zucker füllen, mit Tannenspitzen bedecken, dann wieder eine Schicht Zucker darüber verteilen bis ds Glas voll ist. Wichtig immer mit einer Zuckerschicht aufhören. 
 
Das Glas gut verschließen und 14 Tage in die pralle Sonne stellen, dann weitere 6 Wochen in den Halbschatten. Danach das Glas in eine Mullwindel gieße und fest ausdrücken. Den Sirup in Flaschen umfüllen, kühl und dunkel lagern.
 
Der Sirup wird löffelweise eingenommen. 
Er hilft bei Bronchitis, Asthma, Husten und Verschleimung.

Tipp :
Tannenspitzen - Sirup aus dem Vorjahr kann man mit Korn zu einem Likör verarbeiten.
Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Jahren von Richard Schutty

AntwortZitat
Martina Pieper
(@martina-pieper)
New Member Customer
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Giersch

Giersch / Geißfuß - Aegopodium podagraria

Anwendungen:

Giersch gehört zu den Pflanzen, welche den Frühling ankündigen. Wenn die grünen Gierschteppiche erscheinen, ist auch der Frühling nicht mehr weit. Früher wurde Giersch in Klostergärten sogar absichtlich angebaut, um als Heilpflanze, besonders gegen Gicht, verwendet zu werden.

In der Ernährung:

Giersch gehört als Doldenblütler zur Familie der uns bekannten schmackhaften Gemüse- und Würzpflanzen, wie Möhre, Pastinake, Kümmel, Petersilie und Dill. Er enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. So ist er dem mineralstoffreichen Grünkohl weit überlegen, er besitzt bis zu dreizehnmal mehr Mineralstoffe. Genauso ist der Vitamin-C-Gehalt viermal höher als in Zitronen!

Das gesamte oberirdische Kraut eignet sich für die Zubereitung verschiedenster Speisen. Die milden und sehr wohlschmeckenden Blätter werden am häufigsten verwendet. Ich esse sie im Salat, in Suppen, als Spinat-Ersatz sowie als Füllungen oder auf Pizza, in Wildkräuter-Aufstrichen, im Smoothie und gemeinsam mit Knoblauchsrauke und Gundermann als Pesto. Für diese Zubereitungen verwende ich nur junge, weiche Blätter, da ältere manchmal faserig sind, besonders nach der Blüte. Durch regelmäßiges Ernten treiben immer wieder junge Blätter nach.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Jahren von Richard Schutty

AntwortZitat
Rose Schutty
(@rose)
New Member Customer
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1
 

Hallo Martina

find ich super, dass du den Giersch hier reingesetzt hast.

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Jahren von Richard Schutty

AntwortZitat
Richard Schutty
(@richard)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 59
Themenstarter  

Hört sich richtig professionell an. Ich glaube, da können wir was lernen von Dir, liebe Martina.

 


AntwortZitat
Richard Schutty
(@richard)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 59
Themenstarter  

Hallo Gera,

ich wusste gar nicht, dass ihr schon so drin seid in der Materie. Das ist gut.

Felsenbirne kenne ich noch nicht.

Pesto ist nicht so mein Fall. Rose und ich haben jetzt schon zwei Mal Bärlauch in einem Wäldchen geerntet, da hat sich ein großes Feld im Laufe der Jahre entwickelt. Den Tipp haben wir von Roses zweitältester Tochter. Und jetzt hatten wir drei Mal hintereinander eine Mahlzeit mit gedünstetem Bärlauch gemacht, zweimal mit Pellkartoffeln und einmal mit Maisgrieß. Ich muss sagen es hat sehr gut geschmeckt. Die dritte Mahlzeit allerdings nicht, die habe ich gemacht, dabei habe ich den Bärlauch zu lange gedünstet ja fast gebraten und dann hat er gar nicht mehr geschmeckt.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Jahren von Richard Schutty

AntwortZitat
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